Wie ist die Rendite in Budapest für vermietete Immobilien? Und wie ist die Entwicklung?

Während die Mieten in den zentralen Bezirken von Budapest im europäischen Mittelfeld und zum Beispiel gleichauf mit Städten wie Frankfurt und Brüssel liegen, sind die Kaufpreise trotz der anhaltenden Steigerungen von durchschnittlich 10% pro Jahr (Zeitraum 2011 – 2021) immer noch vergleichsweise niedrig. 

In dieser Rubrik veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge zur aktuellen Entwicklung: 

Relevante Nachrichten für Immobilien in Ungarn

Quelle: Corvinus University of Budapest

Wachsende Nachfrage, begrenztes Angebot: Warum studentisches Wohnen in Budapest eine lukrative Investitionschance ist

Budapest hat sich in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten Hochschulstandorte in Mittel- und Osteuropa entwickelt. Die ungarische Hauptstadt bietet eine Mischung aus erstklassigen Universitäten, vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten und einem hohen kulturellen Lebensstandard. Besonders für internationale Studierende ist Budapest ein beliebtes Ziel – Tendenz

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Airbnb Apartments in Budapest - rund 16.000 sind es 2024, noch 3 Jahre zuvor waren es kaum 8.000 (bedingt durch Covid)

Airbnb in Budapest: Regierung plant drastische Steuererhöhung

Letzte Woche hat Ungarns Wirtschaftsminister Márton Nagy auf der Portfolio-Konferenz schon durchblicken lassen, dass Airbnb-Vermieter in Budapest bald tiefer in die Tasche greifen müssen. Der Grund: Die Regierung will die Wohnungskrise in der Hauptstadt mit einer drastischen Steuererhöhung und einem zweijährigen Zulassungs-Stopp für Airbnb bekämpfen.

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Eingang im Denkmalgeschützten Haus in Budapest im 13. Bezirk - Szent Istvan Körút

Droht 2025 eine Preisexplosion in Budapest?

Die Immobilienpreise in Ungarn steigen derzeit mehr als doppelt so schnell wie die Inflation. Laut dem Immobilienpreisindex von ingatlan.com verteuerten sich Immobilien im September im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 6,7 Prozent. In Budapest betrug der Preisanstieg sogar 9,1 Prozent. Dieser Trend könnte sich im

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Mietrenditen in  Budapest

Die Bruttomietrenditen in Budapest sind im europäischen Vergleich sehr gut. In Buda, der grüneren Seite Budapests, haben Wohnungen relativ höhere Renditen, die von 5,63% für eine kleinere Wohnung von 90 qm bis zu 5,73% für eine größere Wohnung von 120 qm reichen, basierend auf einer Untersuchung des Global Property Guide. Wohnungen in Pest, dem Geschäfts- und Handelszentrum von Budapest, haben etwas niedrigere Mietrenditen, die zwischen 5,16% und 5,24% liegen.

Die durchschnittlichen Monatsmieten für Backsteinwohnungen in Budapest reichten 2019 von 2.400 HUF (6,7 €) bis 3.600 HUF (10 €) pro Quadratmeter (m²). Die Bezirke 13, 5 und 1 waren die teuersten Gebiete, während die Bezirke 4 und 10 sowie die Randbezirke auf der Pester Seite die günstigsten waren.

In Budapest haben sich die Mieten für Wohnungen unterschiedlich entwickelt. In den meisten Bezirken stiegen die Mieten im Jahr 2019 zwischen 5 % und 10 % gegenüber dem Vorjahr, so der Wohnungsmarktmonitor Q4 2019 von Otthon Centrum. In den Bezirken 1, 2 3, 11 und 12 in Buda und den Bezirken 10 und 14 in Pest stiegen die Mieten im vergangenen Jahr um mehr als 10%.

Eine Sonderrolle nehmen Apartments und WG-Zimmer für Studenten und digitale Nomaden ein – hier sind qm-Preise deutlich über dem lokalen Niveau, und liegen eher zwischen 15-25 EUR/qm. Hier geht es zu einem Video-Beitrag zum Thema.

 

Die Wertsteigerung von Immobilien in Ungarn wird vor allem durch Budapest getrieben – seit 2010 über 90%.

Kaufpreise für Immobilien:
Kräftige Wertentwicklung seit 2010

In den Jahren seit 2010 sind die durchschnittlichen Wohnungs- und Hauspreise um über 90% gestiegen, was sogar im Vergleich zu Deutschland eine sehr dynamische Entwicklung bedeutet, die allerdings auch von einem viel niedrigeren Niveau startet.

Und: Trotz des anhaltend robusten Wachstums „bedeutet dies im Vergleich zur Größe der Wirtschaft, dass es noch viel Raum für Wachstum gibt“, so die Zentralbank in ihrem Wohnungsmarktbericht vom Juni 2020. „Dementsprechend ist die Tiefe der Hypothekarkredite in Ungarn – neben Rumänien – die geringste im EU-Vergleich.“

 

Entwicklung in Zeiten von Ukraine-Krieg, Inflation und hohen Zinsen

Nachdem die Immobilienpreise zwischen 2015 und Ende 2021 um 104% gestiegen sind (Quelle), hat sich der Preisanstieg deutlich verlangsamt – zwischen 2022 und 2023 zum Beispiel um 10%.  

Die ungewöhnlich hohe Eigenkapitalquote bei Immobilienkäufen in Ungarn reduziert den Effekt steigender Zinsen auf den Immobilienmarkt – problematisch wirkt es sich vor allem auf die Bautätigkeit aus, d.h. Neubauprojekte werden ausgebremst. 

Für die Bestandsimmobilien bedeutet das auf lange Sicht, dass ihr Wert steigt. 

Für das zweite Halbjahr 2024 wird eine Belebung erwartet, was auch daran liegen könnte, dass zunehmend asiatische Käufer auf dem Markt erscheinen. Die chinesischen Investoren etwa waren 2020 – 2022 Pandemie-bedingt komplett abwesend. 

Mehr über die Chancen, die Budapest bietet, im Gespräch:

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