Making of: Zwei Apartments für Studierende auf 66qm
Blick vom Wohnzimmer in Richtung offener Küche - im Hintergrund das Schlafzimmer

Altbauwohnungen in Budapest bieten enormes Potenzial – vor allem dann, wenn sie strukturell so beschaffen sind, dass man sie sinnvoll aufteilen kann. In einem unserer aktuellen Projekte im Palastviertel zeigt sich dieses Potenzial besonders deutlich: Aus einer 66 m² großen, stark in die Jahre gekommenen Wohnung entstanden zwei eigenständige, modern ausgestattete Apartments. In diesem Artikel zeige ich, wie wir dabei vorgegangen sind und warum solche Projekte für Investoren so interessant sind.

Der Ausgangspunkt: Eine Wohnung, die komplett neu gedacht werden musste

Die Wohnung am József Boulevard befand sich bei der Übernahme in einem Zustand, der für viele Investoren zunächst abschreckend wirken könnte – für uns jedoch ideal war. Es gab nichts, was sich sinnvoll hätte erhalten lassen.

Elektrik, Wasserleitungen, Heizung, Wände, Böden – alles war veraltet und musste entfernt werden. Für uns bedeutet das maximale Freiheit bei der Neuplanung.

Besonders entscheidend waren zwei strukturelle Vorteile:

  1. Zwei getrennte Eingänge – ein seltener, aber äußerst wertvoller Zufall im Altbau.

  2. Küche und Bad zentral im Grundriss – das erleichterte die spätere Installation von zwei kompletten Küchen und zwei modernen Badezimmern.

Diese beiden Faktoren ermöglichten die vollständige funktionale Trennung in zwei rentable Einheiten.

Der Umbau: Substanz erneuern, Charakter bewahren

Nach dem vollständigen Rückbau wurde zunächst ein neuer Estrich gegossen. Darauf verlegten wir ein widerstandsfähiges, wasserfestes SPC-Laminat in Holzoptik – langlebig, pflegeleicht und visuell ansprechend.

Ein wichtiger Bestandteil unserer Projekte ist der respektvolle Umgang mit historischer Substanz. In Budapest sind die alten Holzfenster oft unter Denkmalschutz, und auch in diesem Projekt haben wir sie sorgfältig restauriert und mit moderner Doppelverglasung ausgestattet.

Das Ergebnis: Energieeffizienz, ohne den Altbaucharakter zu verlieren.

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Designphilosophie: Wertigkeit ohne Luxusprotz

Bei der Gestaltung setzen wir bewusst auf ein Konzept, das Qualität und Wohnlichkeit kombiniert, ohne in unnötig teure Materialien auszuufern. Entscheidend ist für uns nicht, besonders luxuriöse Komponenten einzubauen, sondern ein stimmiges, hochwertiges Gesamterlebnis zu schaffen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass dadurch:

  • sorgfältigere, zuverlässigere Mieter angesprochen werden,

  • höhere Mieteinnahmen erzielt werden können,

  • und der Verschleiß erheblich reduziert wird.

Das Design setzt sich meist aus einer Mischung aus Möbelhaus (Ikea u.ä.), Online-Shops und maßgefertigten Schreinerlösungen zusammen – jeweils dort, wo es funktional und ästhetisch sinnvoll ist. Ergänzt wird das durch gezielte Beleuchtung, abgestimmte Farben und hochwertige Motivtapeten, die den Wohnungen Charakter und Atmosphäre verleihen.

Nachdem alle vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen waren – inklusive Leitungen, Wandöffnungen und Klimaanlagen-Vorbereitungen – wurden die Flächen verputzt und die Fenster restauriert. Das Ergebnis sind zwei kompakte, klare, moderne Wohneinheiten.

Die Zielgruppe: Medizinstudierende und internationale Mieter

Ein großer Teil unserer Vermietungen richtet sich an internationale Studierende, insbesondere an der Semmelweis Universität. Für Wohnungen dieser Art erzielen wir etwa 20 € pro Quadratmeter netto – ein sehr guter Wert im Budapester Markt.

Internationale Mieter schätzen:

  • die zentrale Lage,

  • die Qualität der Ausstattung,

  • Zuverlässigkeit in Verwaltung und Kommunikation.

Für Investoren ergibt sich daraus ein berechenbares und attraktives Renditepotenzial.

Warum solche Projekte für Anleger so spannend sind

Die Kombination aus Altbausubstanz, Lage im Palastviertel und der Möglichkeit, aus einer größeren Einheit zwei unabhängige Apartments zu schaffen, führt zu:

  • deutlich höheren Gesamteinnahmen,

  • geringerem Leerstandsrisiko,

  • attraktiven Wertsteigerungsperspektiven,

  • und einer klaren Zielgruppe mit stabiler Nachfrage.

Nicht jeder Altbau eignet sich dafür – aber wenn die Struktur stimmt, ist das Ergebnis ein hochattraktives Investment.

Was bedeutet das für Sie als Anleger? Zwei Wege stehen offen

Wenn Sie eine ähnliche Strategie verfolgen möchten, gibt es im Prinzip zwei Optionen:

1. Ein eigenes Sanierungsprojekt starten

Ideal, wenn Sie maximale Wertschöpfung erzielen möchten.

Wir übernehmen alles: Suche, Planung, Bauleitung, Möblierung, Vermietung und Verwaltung.

2. Ein fertiges, bereits saniertes Apartment kaufen

Etwas teurer, aber dafür schneller, einfacher und frei von Baukostenrisiken.

Eine attraktive Möglichkeit für alle, die sofort mit stabilen Einnahmen starten möchten.

Fazit

Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie viel Potenzial in Budapests Altbauwohnungen steckt – besonders dann, wenn man sie strukturell sinnvoll teilt und qualitativ hochwertig entwickelt.

Mit der richtigen Planung und Umsetzung können solche Projekte sowohl ästhetisch als auch wirtschaftlich überzeugen.

Wenn Sie Interesse an einem eigenen Projekt haben oder eine unserer zukünftigen fertiggestellten Wohnungen erwerben möchten, sprechen Sie uns gerne an.

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